The Kind Country – ความเมตตา

Text: Sandra-Stella Triebl
Fotos: Sebastian Triebl
Mitarbeit: Ted Suppamitkitsana & Stephan Balle

Ladies Drive Magazin Vol. 65. Thailand - The Kind Country.
Ladies Drive Magazine
Wenn wir über Kindness Economy sprechen, müssen wir unbedingt auch über Thailand reden. Für mich eines der Länder, wo Dienstleistung im wahrsten Sinne des Worte gelebt wird.

Man leistet einen Dienst. Und das ist auch etwas Wert. Vielleicht ist es das, was in anderen Ländern falsch läuft, weil Dienstleistung weder einen sozialen Stellenwert geniesst noch gut bezahlt wäre, sondern fast schon als „niedere Dienste“ betrachtet wird. Doch gerade im Tourismus-Sektor muss der Mensch zwingend im Mittelpunkt stehen. Es ist der Luxus unserer Zeit, dass wir selektiv sein dürfen, entscheiden können, weshalb und wo wir uns Geld hintragen und ausgeben. Und nur da, wo man Freundlichkeit und vielleicht auch so etwas wie Freundschaften findet, lässt man sich nieder und kehrt auch gerne dahin zurück, in ein zweites Zuhause in der Fremde, die vertraut wird, weil uns jemand nicht nur die Tür sondern eben auch das Herz öffnet.

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Beach O’clock Time

Unser ab sofort nicht mehr ganz so geheime Geheimtipp: The Barai in Hua Hin

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Stille. Das Rauschen der Wellen. Sanft und gleichmässig, gleichgültig, rhythmisch. 

Inmitten dieser Stille das hohe Klirren kleiner Glöckchen, wie es sich mit dem Wind mischt und verwischt in der Brandung. Augen zu. Kopf aus. Sinne an. Hmmmmmmm. Tut das gut oder tut das gut? Bei mir dauert es immer ein paar Tage, bis ich vom Doing wieder zum Being geworden bin im Urlaub. Zu lange hallen die To Do-Listen nach. All zu oft zucke ich zusammen, zücke das Handy, weil ich denke: „Das muss ich auch noch kurz erledigen. Aber dann! Aber dann kann ich relaxen“. Uff. Pustekuchen. So richtig loslassen kann ich erst, wenn ich mich irgendwie „daheim“ fühle, erspürt habe, wo mein Lieblingsplätzchen ist, wo mir der Meereswind am schönsten um die Nase weht und wo ich den besten Blick in die Krone eines Baumes, einer Palme, auf die vorbeiziehenden Wolken habe. 

Hua Hin ist die Stadt, wo auch der König sich erholt. Bei Ebbe kann man einen fast 100 Meter breiten Strand auf fast fünf Kilometern Länge geniessen. 

Das Barai gehört zum Hyatt Regency – entdeckt haben wir es vor vielen Jahren und wollten unbedingt an diesen ultramagischen Ort zurück kehren. Abgetrennt vom Hyatt findet man 8 exklusive Barai-Suiten inmitten eines üppigen Gartens mit meterhohen blühenden Pflanzen und Büschen, Bäumen und Palmen in sämtlichen Variationen.

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Die Highlights.

Ein schwarzer Pool im Courtyard, ein Spa, welches einem terracotta farbenen, orientalisch angehauchten Irrgarten erinnert, der einen den Alltag in Windeseile vergessen lässt. 

Ein Café und Restaurant, welches vornehmlich den Gästen der 8 Barai-Suiten vorenthalten ist. Eine Butlerin, die euch sämtliche Wünsche von den Augen abliest. Gratis Yoga, Qi Gong oder Tai Chi jeden Morgen. Zwischen 126 und 149 Quadratmeter Fläche in der Suite und ein XXXXL-Bett zum Querliegen. Tagsüber sind Tee oder einige alkoholfreie Getränke, ein Eis oder ein Keks im Preis inbegriffen. Und zwischen 17 und 19 Uhr gibts Pre-Dinner mit einer Etagere voller lokaler und internationaler Delikatessen und einem Glas Wein oder Prosecco, einem Cocktail – oder zwei. Und das beste kommt erst noch: pro Gast und pro Tag ist je eine Stunde Spa-Treatment im Preis mit dabei. Mehr gibts fast nicht.

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Was es ist.

Das beste Preis-Leistungsverhältnis, was man sich vorstellen kann. Luxus pur, faire Preise und fantastischer Service in einem architektonischen Juwel. 

Was es nicht ist.

Es ist keine einsame Insel, sondern eben eine Kleinstadt nur dreieinhalb Stunden Autofahrt (oder 45 Minuten Flug vom lokalen, kleinen Flughafen) von Bangkok entfernt. Wer tauchen oder schnorcheln will, dem empfehlen wir eine der Inseln – beispielsweise Krabi. 

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Wem dürfte es hier gefallen?

Alle die Design und guten Service lieben und auf 18’000 Quadratmetern Ruhe, Rückzug und Stille suchen sowie einen Spa von schier unermesslicher Grösse, prachtvoll reduziert, wo die Sterne auch am Tag funkeln. 

Was macht diesen Ort so magisch?

Schlicht und ergreifend insbesondere die Kunst des Architekten Lek Bunnag, die der Khmer-Architektur des 11. Jahrhunderts nachempfunden ist. 

Hier kann man das Barai buchen:
thebarai.com/the-barai-suite-hua-hin-thailand/

All About Food

Unser Tipp: Chiang Mai

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Quirliges Gewusel auf den Strassen. Ein Moped, beladen mit drei Erwachsenen, einem Baby, einem Käfig mit mehreren Hühnern und ein Sack Kartoffeln. Eine Rush Hour bei der sich jeder Rollerfahrer und jede Fahrerin mit einem kurzen Kopfnicken bei uns bedankt, sobald wir etwas Platz zum vorbei huschen der Zweiräder lassen. Bleierne, drückende Luftfeuchtigkeit, die die Haare im Nacken kräuseln lassen. Es ist kein wohlgeordnetes Chaos auf den Strassen der zweitgrössten Stadt Thailands mit seinen rund 130’000 Einwohnern. Es ist ein wogender Tanz und irgendwie flutscht alles aneinander vorbei. Wegen den vielen buddhistischen Klöstern wird die Stadt auch Rose des Nordens genannt. 

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Was es ist.

Ein Himmel auf Erden für Food Lovers! Chiang Mai is all about food! Die Küche haut euch aus den Socken. Egal ob es leckere Croissants sind, knackiges Morning Glory-Gemüse, gebratener Fisch oder Pork Belly, kunterbunte aber rein natürliche Eistees mit Blüten dekoriert, Lotus-Wurzeln mit köstlich duftenden Kräutern, ein klassisches Pad Thai und vieles, vieles mehr. Am besten ihr bestellt euch je 3 Speisen und teilt genüsslich. 

Was es nicht ist.

Es gibt ein paar sehr edle und elegante Restaurants sowie Hotels. Aber es ist definitiv nicht Bangkok, es ist keine Millionenstadt. Die Stadt ist hip, weil sie es nicht ist. Und es ist nichts für jene, die alles gern perfekt geschniegelt und gestriegelt haben. 

Wem dürfte es dort gefallen?

Alle die Lust haben, einfach nur unaussprechlich gut zu essen und Thailand jenseits der Strände mit dem blitzblauen Meer zu erkunden und geniessen. Mit einem Mietauto ist die Stadt und das Umland sowie die zahlreichen Tempel super einfach zu geniessen – aber Achtung: Linksverkehr!

Und da das Naturschutzgebiet an die Stadtgrenzen anschliesst, lässt sich das sattgrüne Umland auch zu Fuss erkunden und ist somit perfekt für Hiking Fans. Auch diverse wunderschöne Tempel schenken euch einen traumhaften Blick über die Stadt und ganze Region. 

Was macht diesen Ort so magisch?

Die Mischung aus der einem überall begegnenden Freundlichkeit und der charmanten umperfekten Art, die aber so gastfreundlich und herzlich aufgefangen wird, dass man alles drum herum vergisst. Und Street Food ist hier einfach ein Muss! Am meisten umgehauen hat uns aber die Authentizität dieser grünen City, die uns in ihren Bann gezogen hat. 

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Diese Unterkünfte empfehlen wir:

Boutique Hotel Mahabhirom – eine Wohltat für die Sinne, ein kleines Stückchen Himmel auf Erden für Design-Lovers und ein Platz an dem man sich kaum satt sehen kann. 

https://www.villamahabhirom.com

Restaurant-Tipps (auszugsweise): 

  • Asama Café 
  • Restaurant Red Box
  • Magnolia Café
  • Khom (die beste Schokolade der Stadt)
  • Ginger Farm Kitchen
  • Chez Nous (mit den besten französischen Croissants)
  • Tenyuu (japanisches Restaurant)
  • Roti Guu (unprätenziös aber gut)
  • Khao Soi Niman
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Ausflug-Tipps: 

Japanischer Onsen Moncham
Eine Autostunde ausserhalb von Chiang Mai in absolut authentischem Stil. Die Fahrt dahin ist ein absoluter Traum!

River Cafés
Auf dem Weg zum Onsen könntet ihr an einem der unzähligen Fluss-Restaurants und Cafés anhalten, wo ihr auf einem privaten Holzpodest und einem der vielen kunterbunten Sonnenschirmen sitzt – vor allem das Aufziehen der Dunkelheit macht diese Cafés zu einem Ort wie aus Chihiros Reise ins Zauberland. 

The Ironwood Café 
Ein Ort mitten im Juhe, im Grün, umringt von Ironwood-Bäumen, üppiger Vegetation, Durian-Bäumen (Durian ist aber nur was für Mutige, der Geruch beim Essen ist gewöhnungsbedürftig) und umwerfendem Interior Design sowie Gault Millau gepriesener Küche. 

Roti Pa Day
Die berühmtesten Roti der Stadt gibts bei zwei (gefühlt und geschätzt) 80jährigen Grossmamis wo man auch um Mitternacht noch gut und gerne eine Stunde (!) Schlange steht bis man die im Gault Millau & Guide Michelin aufgeführten Roti zu essen kriegt. Aber es war jede Minute Wert! Am besten mit dem „crispy roti with condensed milk“ beginnen. 

Jingjai Market & Coconut Market
Zwei Märkte wo man noch echte Schätze finden kann, lokale Designer und Kleinkünstlerinnen und -künstler. Unbedingt mehrere der reichhaltig geschmückten, farbenfrohen Essensstände ausprobieren! Von Wagyu bis Roti gibt es hier echt alles und in frischer, bester Qualität.  

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Veröffentlicht am März 11, 2024

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