VON DER LIMMAT AN DIE COSTA DEL SOL
Meine Reise beginnt mit jenem wohligen Gefühl, das nur das Reisen in den Süden auslöst. Man verlässt das winterliche Zürich, landet an der Costa del Sol und spürt sofort: Hier möchte ich ein Weilchen bleiben. Die Luft ist weich, die Sonnenstrahlen im Gesicht wirken wie ein wohltuendes Geschenk nach der grauen Zeit in der Schweiz. Ein Shuttle bringt uns in die rund eine Stunde entfernte Ortschaft Sotogrande.

Wobei Sotogrande keine klassische Ortschaft ist, sondern vielmehr eine exklusive Welt für sich. Ein 1962 von einem US-
Unternehmer am Reissbrett entworfenes Areal, das bis heute den diskreten Luxus der Beverly Hills versprüht, gepaart mit europäischer Lässigkeit. Zwischen prachtvollen Villen, weitläufigen Golfplätzen und dem Jachthafen sucht man das Bild eines typisch spanischen Dorfes mit Plaza Mayor und Kirche vergebens. Sotogrande wurde als grünes Refugium geplant – amerikanisch in der Struktur, doch zutiefst europäisch im Lebensstil.
Unsere Unterkunft, das SO/Sotogrande, ist eine Widmung an dieses Lebensgefühl. Ein stilvolles Hotel im mediterranen Design, das wie ein Dorf innerhalb dieser Luxuswelt wirkt und für Golf-Liebhaberinnen wie Ästheten gleichermassen ein Traum ist. In dieser Kulisse präsentierten uns der Chefdesigner und der stellvertretende Chefingenieur, die eigens aus Japan angereist waren, den optimierten Toyota bZ4X.

KAIZEN – KONTINUIERLICHER FORTSCHRITT
In der Welt von Toyota ist Stillstand ein Fremdwort. Man lebt das Prinzip „Kaizen“ – den stetigen Drang nach Verbesserung. Als der ursprüngliche bZ4X im Sommer 2022 auf den Markt kam, sah er sich in Fachmedien mit Kritik konfrontiert: Ladeleistung, Reichweitenstabilität bei Kälte und Fahrkomfort entsprachen noch nicht ganz dem hohen Standard, den man von der Marke gewohnt war. Doch Toyota hat zugehört und konsequent nachgebessert. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das nun gereift und souverän dasteht.

Der Name „bZ“ steht dabei für Beyond Zero – ein Versprechen für eine Mobilität, die über den reinen Emissionsverzicht hinausgeht. Die „4“ ordnet das Modell grössenmässig auf RAV4-Niveau ein, während das „X“ den progressiven Crossover-Charakter markiert.
Am nächsten Morgen folgte der Teil der Reise, auf den ich mich besonders gefreut hatte: die Testfahrten. In den Hügeln Andalusiens durfte ich erleben, was der bZ4X wirklich kann. Auf steinigen Pfaden, durch matschige Anstiege und über schmale Serpentinen hinweg zeigte das SUV eine beeindruckende Souveränität. Besonders faszinierend ist das Gefühl von Sicherheit im Cockpit. Der Allradantrieb verteilt das Drehmoment in Millisekunden genau dorthin, wo der Grip am besten ist. Mit einer hohen Bodenfreiheit und dem robusten Layout gibt einem das Fahrzeug jenes Vertrauen, das man abseits der Strasse braucht – es macht schlichtweg Spass, das Gelände Südspaniens so kontrolliert zu erobern.

EIN REIFERER BEGLEITER
Die vollständig neu entwickelte Hochleistungsbatterie ist das Herzstück des Updates. Je nach gewählter Variante ermöglicht sie nun eine Reichweite von bis zu 569 Kilometern (WLTP). Besonders beeindruckend ist das Qualitätsversprechen der Japaner: Die Batterie soll auch nach einer Million gefahrenen Kilometern noch mindestens 70 Prozent ihrer Kapazität behalten – ein echtes Statement in Sachen Nachhaltigkeit und Langlebigkeit.


Auch beim Laden hat der bZ4X einen deutlichen Sprung gemacht. Dank einer verbesserten Batterievorkonditionierung lädt das SUV nun konstanter und schneller. Der Sprung von 10 auf 80 Prozent Ladestand gelingt in rund 28 Minuten.
In Sachen Performance hat man nun die Qual der Wahl: von der soliden Basisversion mit 167 PS über eine neue, stärkere Frontantrieb-Variante mit 224 PS bis hin zum kraftvollen Allrad-Topmodell, das mit 343 PS Systemleistung für reichlich Dynamik sorgt. Überarbeitete Dämpfer und eine verbesserte Akustikverglasung tragen zudem dazu bei, dass die Fahrt so leise und harmonisch verläuft, wie man es sich von einem modernen Elektroauto wünscht.
Optisch wirkt der bZ4X durch die verfeinerte „Hammerhead“-Front und die schlankeren LED-Signaturen noch schärfer und moderner. Im Innenraum dominiert ein neuer 14-Zoll-Touchscreen, der das horizontale Cockpit optisch aufwertet. Während die Materialien hochwertig wirken, bleibt das Design von Lenkrad und Dashboard typisch detailverliebt – für Liebhaberinnen des Minimalismus fast ein wenig zu viel. Technisch jedoch ist mit OTA-Updates und modernster Safety-Sense-Integration alles auf dem neuesten Stand.

EINE REISE MIT NACHHALL
Der Toyota bZ4X zeigt sich im neuen Licht. Er kombiniert echte Offroad-Fähigkeiten mit moderner Elektroeffizienz und einer Souveränität, die überzeugt. Für mich persönlich war diese erste Pressereise eine bereichernde Erfahrung – nicht nur wegen der spannenden Technik, sondern auch wegen der Inspiration, die dieser Ort ausstrahlt.
Ein letzter Tipp: Falls ihr eine Auszeit plant, ist Sotogrande definitiv einen Besuch wert. Es ist der perfekte Ort, um das süsse Leben unter der spanischen Sonne zu geniessen und neue Energie zu tanken (www.so-hotels.com).
Was passiert, wenn japanische Ingenieurskunst auf das exklusive Lebensgefühl Andalusiens trifft? Ich bin der Einladung von Toyota gefolgt und nach Málaga gereist, um das umfassende Update des vollelektrischen bZ4X dort zu testen, wo Fahrfreude keine Grenzen kennt: in den wilden Hügeln Südspaniens.


In der Schweiz startet der neue Toyota bZ4X
preislich bei CHF 37’900.00.
Mehr Informationen findet ihr unter















