Mit 17 tritt sie ins luxemburgische Militär ein – aus Neugier auf eine Welt, die Härte, Mut und Struktur verlangt. Sie dient fünf Jahre lang und trägt diese Erfahrung bis heute – als Patron von UNA-UK, der einzigen Wohltätigkeitsorganisation der Vereinten Nationen im Vereinigten Königreich, wo sie gemeinsam mit der Organisation an der Frage weiblicher Repräsentation in den Streitkräften arbeitet. Wenige Jahre später steht sie als Prinzessin von Luxemburg im Licht einer globalen Öffentlichkeit. Zwei Welten, die gegensätzlicher kaum sein könnten – und doch beide prägend für die Frau, die sie heute ist.
Was an Tessy berührt, ist weniger ihre ungewöhnliche Vita als die stille Klarheit, mit der sie über Wandlung spricht. Über Würde unter Druck. Über das Loslassen fremder Erwartungen. Über Resilienz nicht als Durchhalten, sondern als Kunst, sich selbst treu zu bleiben. Heute lebt sie als Wahlzürcherin in der Schweiz und wirkt als Investorin, Philanthropin, Unternehmerin und Kinderbuchautorin. Ihre Präsenz, online wie offline, wirkt dabei weniger wie Selbstdarstellung als wie eine Einladung zum Dialog.
In unserem Podcast spricht sie über innere Souveränität, mentale Stärke und darüber, warum wahre Unabhängigkeit oft dort beginnt, wo man aufhört, sich über Rollen definieren zu lassen. Das Porträt einer Frau, die gelernt hat, Veränderung und Transformation nicht nur zu überstehen – sondern sie bewusst zu nutzen, um sich selbst dezent neu zu erfinden.
Ladies Drive: Tessy, wenn du dich in drei Wörtern oder drei Bildern vorstellen müsstest, was wäre das?
Tessy Antony de Nassau: Sonne, Wald und ein Vogel.
Ich könnte dich eigentlich in zwei Wörtern beschreiben.
Bitte?
„Ex“ und „Prinzessin“. Sprechen dich die Leute darauf an?
Ja, sehr oft. Ich finde das schön. Es war ein sehr grosser Teil meines Lebens – fast mein ganzes Erwachsenenleben. Das heisst, das ist etwas, das zu mir gehört und irgendwie auch immer bei mir bleiben wird.
Wie viel gibt dir dieser Titel?
Der Titel gibt mir nichts. Stolz macht er einen natürlich. Es ist etwas, das ich bekommen habe, weil ich eine Beziehung hatte, zu der das dazugehört hat. Aber natürlich war es tiefgreifend, weil ich mit Luxemburg verbunden bin – das ist mein Zuhause. Diesen Titel für eine gewisse Zeit tragen zu dürfen, war eine grosse Ehre.
Hast du deine Karriere – und ich meine das wirklich nicht böse – als Prinzessin geplant?
Nein, natürlich nicht. Ich habe ja im Militär angefangen. Ich wollte eigentlich dort Karriere machen.
Ein für viele Mädchen ungewöhnlicher Karrierewunsch. Wie kam es überhaupt dazu?
Ich bin mit 17 Jahren zusammen mit meinem Zwillingsbruder und meiner Schwester ins Militär gegangen. In Luxemburg ist das freiwillig. Und ich dachte mir: Warum eigentlich nicht? Damals war ein freiwilliges Engagement beim Militär auch mit Vorteilen für ein Studium verbunden, und eine Karriere beim Staat wäre ebenfalls möglich gewesen. Ich war extrem stolz auf meine Heimat. Also bin ich ins Militär gegangen. Und ich habe es geliebt.
Warum liebt man das Militär?
Ich mag einfach die Struktur. Ich bin jemand, der sehr organi- siert ist.
Das hättest du unter Umständen auch im Kegelclub be- kommen.
Absolut. Aber ich wollte genau das. Es war extrem anstren- gend. Und ich mag auch das. Ich mag es, gepusht zu werden. Ich mag es auch, gewisse Geschlechterrollen zu provozieren. Viele aus meinem Umfeld haben das nicht verstanden – und auch auf den Missionen, die ich gemacht habe, zum Beispiel im Kosovo, waren Frauen eigentlich nicht besonders erwünscht. Aber ich habe mir gedacht: Genau deshalb muss ich dorthin. Ich habe mich immer wohlgefühlt in Männerdomänen und fand es spannend zu beweisen, was Frauen leisten können.
Wenn du sagst, dich habe gerade fasziniert, dass Frauen dort nicht erwünscht waren – wie hast du das erlebt?
Das ist 20 Jahre her. Von tausend Mitgliedern im Militär gab es damals 23 Frauen. Ich war und bin der Meinung, dass Frauen
denselben Job machen können wie Männer. Anders vielleicht, aber sie können genauso tough sein, genauso resilient, genauso viel Power haben wie Männer.
Aber im Kampfeinsatz möchtest du nicht mit einem zwei Meter grossen Navy SEAL kämpfen, oder?
Nein, nein. Ich hatte ein Training mit Belgiern und Holländern, das nannte sich „Crowd Control“. Ich stand in der ersten Reihe. Und als Angreifer schaut man natürlich zuerst: Wo ist das schwächste Glied? Und natürlich habe ich mir da gleich einmal die Nase gebrochen.
Und du mochtest das Militär nachher immer noch?
Ja, das heilt ja alles auch wieder. Ich habe aber wirklich gespürt, dass ich dort für andere Frauen da sein soll. Denn wir waren auf Kriegsmissionen, und viel Gewalt im Krieg geht von Männern aus – Betroffene und Kriegstraumatisierte waren dankbar, eine Frau zu sehen. Diese Erfahrung hat mich nie losgelassen. Heute bin ich Patron von UNA-UK – der einzigen UN-Wohltätigkeitsorganisation im Vereinigten Königreich – und arbeite dort konkret an der Frage weiblicher Repräsenta- tion in den Streitkräften. Das Thema hat sich verändert, aber die Dringlichkeit nicht.

Dennoch finde ich es mutig – weil man ja auch immer wieder von Vergewaltigungen hört.
Gewalt an Frauen und Gewalt an Männern im Militär gibt es. Ich habe das selbst erlebt, als ich auf Mission im ehemaligen Jugoslawien war. Da war ein belgischer Soldat, der versucht hat, mich zu vergewaltigen. Der kam in mein Zimmer – und das Verrückte war: Ich kannte ihn. Wir waren Freunde. Eines Abends klopfte es an meiner Tür, und ich habe noch gedacht: Was will der denn? Er sagte, er müsse mit mir reden. Ich öffnete die Tür, und er zog mich hinein und drückte mich aufs Bett. Und ja, da habe ich mich gewehrt – ihm die Nase gebrochen und ihn rausgeschmissen. Dann bin ich schlafen gegangen. Und am Tag darauf …
Ähm – hast du es gemeldet?
Das musste ich nicht melden. Er ist dort zum Arzt gegangen, und da konnte sich dann jeder einen Reim darauf machen, was passiert war. Als ich zum Frühstück ging, haben mir alle applaudiert. Ich dachte nur: Was ist denn los? Und mein Vorge- setzter kam zu mir – der hat mich immer Susi genannt …
Warum hat er dich Susi genannt?
Ach, keine Ahnung. Er meinte trocken: „Susi, ich wusste, dass wir mit dir keine Probleme haben.“ Und im zweiten Satz: „Bitte nächstes Mal Bescheid sagen.“ Ich wurde ja auch darauf trai- niert, mich zu verteidigen. Aber man läuft schon Gefahr, in so einer Situation wie erstarrt zu sein. Auch ich hatte in dem Moment Angst um mein Leben – aber dann hat es klick gemacht, und ich war im Überlebensmodus. Das Militär hat mir beigebracht, aus einer Schockstarre herauszukommen. Deshalb empfehle ich allen Freundinnen, ihren Töchtern und Söhnen, einen Kurs in Selbstverteidigung zu machen. Das gibt dir Selbstvertrauen.
Kann ich nachvollziehen – im Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, wurde über Monate ein Vergewaltiger polizeilich gesucht. Meine Mamma hat mich damals ins Judo geschickt.
Genau, das ist perfekt, weil es dir ein anderes Körpergefühl gibt und auch Mut – weil du weisst, wie du jemanden bezwingen kannst, der viel schwerer und grösser ist als du. Es ist „muscle memory“, also die Erinnerung der Muskeln. Auch dein Gehirn erinnert sich an solche Abläufe und kann sie schneller abrufen.
Aber zurück zu dir: Dann hast du im Militär deinen ersten Mann kennengelernt und wurdest, wie bereits erwähnt, Prin- zessin. Was hat das mit dir gemacht?
Ich durfte immer ich selbst sein. Mein Ex-Mann hat mich respektiert und wusste, dass ich meinen Weg gehen werde. Aber ich musste meine Militärkarriere beenden – das hat dann nicht mehr gepasst. Ich habe Verant- wortung gefühlt – meinem Land gegenüber, meinem Mann, den Kindern, der Familie. Luxemburg ist klein, und natürlich kennt jeder jeden. Ich wollte es einfach gut machen. Wollte, dass sie stolz auf mich sein können.
Du bist ein Rollenvorbild, ob du es willst oder nicht. Aber dieses Leben nach Etikette in der Öffentlichkeit – wie kann man sich das vorstellen?
Ich habe das immer als eine Opportunität gesehen, um wirklich Gutes zu tun und Dinge aufzubauen, sei es durch meine Investments oder meine Firmen. Dazu gehört auch mein Engagement in mehreren globalen Boards – darunter Avathon, ein in Texas ansässiges KI-Unternehmen im Bereich Schifffahrt, eines von mehreren Board-Mandaten, die ich weltweit innehabe – was mich, kaum zufällig, direkt zu meinen Ursprüngen zurückbringt: zu Fragen des Dual Use und der Verteidigung, Themen, mit denen ich heute wieder ernsthafter und tiefer beschäftigt bin als je zuvor.
Aber ich geniesse es auch extrem, meine Privatsphäre zu Hause zu haben. Ich habe auf Instagram eine schöne Community aufgebaut – und meinen Podcast „Zoom O’Clock“, den ich auf allen grossen Plattformen anbiete. Der Grund, warum ich ihn gemacht habe, ist eigentlich ganz einfach: Ich wollte die Kluft zwischen sozialen Schichten überbrücken. Menschen sollen sich gegenseitig besser verstehen und erkennen, dass wir uns im Grunde alle ähnlicher sind, als wir denken.
Dasselbe Prinzip steckt hinter „Hera“ – einer App, die ich für Frauen gebaut habe, damit sie sich rund um die Themen vernetzen können, die wirklich zählen (zu finden unter herabyvitw.com – Anmerkung der Redaktion). Aber mein Privatleben ist öffentlich nicht sichtbar. Ich mag es, privat Ruhe zu haben, im Pyjama den ganzen Tag herumzulaufen. Das heisst, ich respektiere diesen privaten Raum umso mehr, weil ich verstehe, dass das ein Luxus ist.
Wie bleibt man in dieser öffentlichen Rolle, die du ja heute auch im digitalen Raum einnimmst, immer man selbst? Was sind deine Wurzeln, die dich geerdet halten?
Klar – am Anfang habe ich wirklich versucht, jedem zu gefallen, wirklich die Beste zu sein, die Netteste.
Warum wolltest du jedem gefallen?
Ich weiss es nicht. Man will einfach, dass die Leute stolz auf einen sind. Ich war sehr jung und hatte wirklich das Gefühl, ich müsste mich beweisen. Voilà. Jung, verheiratet, mit Kindern – und jeder sagte: Das wird nie klappen. Natürlich war das sehr viel Druck. Die Presse war schrecklich. Ich habe alles immer gelesen. Und irgendwann dachte ich mir, speziell nach meiner Scheidung: Weisst du was? Das ist mir egal. Entweder Leute mögen mich oder sie mögen mich nicht. Aber mit 40 solltest du lernen, dass dir nicht jedes Feedback wichtig sein muss.
Es hat sich einmal eine Frau bei mir entschuldigt, die schlecht über mich geschrieben hatte. Sie meinte: „Ich weiss, es war nicht wahr, aber ich musste meine Kinder durchbringen.“ Das war so ein Aha-Moment. Du kannst Menschen nicht in den Kopf schauen – und du kannst nie wirklich verhindern, dass jemand etwas Falsches über dich schreibt. Die Menschen, die ich Familie nenne, kennen mich. Und dem Rest wünsche ich nur das Beste. Ich sage anderen immer: „Ich wünsche dir siebenmal das, was du mir wünschst – und ich hoffe, es ist etwas Gutes.“ Meine Familie in Luxemburg gibt mir heute noch unfassbar viel Kraft. Ich liebe es, mit meinem Vater, der Politiker war, im Wald spazieren zu gehen und über alles zu reden. Mein Zuhause erdet mich.
Das ist bei mir auch so. Ich wohne ganz bewusst im Appenzell. In der Natur. Weil mich das ebenfalls erdet.
Aber diese Maturität muss man auch erst einmal bekommen.
Das stimmt allerdings. Wo oder wer hat dir den Mut gegeben, dich so zu zeigen, wie du bist? Ich kenne das auch von mir – ich hatte lange so eine gewisse Maske auf, weil ich das Gefühl hatte: So wie ich wirklich bin, mag mich doch keiner. Weil so viele Erwartungen an mich herangetragen wurden. Und dann hatte ich das Gefühl, ich müsse dem entsprechen. Dann distanzierst du dich – und plötzlich hast du fast zwei Ichs: eines, das da draussen ist, und eines in dir drin, das so vor sich hin schlummert. Den Mut zu haben, mich wirklich so zu zeigen, wie ich bin, hat gedauert …
Hm, ich weiss, was du meinst. Viel gelernt hat mich die Scheidung. Menschen, die wirklich Freunde für mich waren, sind mir plötzlich in den Rücken gefallen. Aber ich konnte das irgendwann abschütteln und dachte mir einfach: So, jetzt ist aber mal gut. Und ich finde, ich bin toll. Und ich bin eine super Mama. Und ich habe grossartige Dinge aufgebaut. Ich habe extrem viel studiert und gelernt.
Und ich habe mich gefragt, was ich eigentlich an mir selbst am meisten mag. Dass ich das Abenteuer liebe. Ich liebe Extremsport. Ich liebe es zu reisen. Ich liebe es, neue Leute kennenzulernen. Ich liebe es, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Ich liebe diese Reibung zwischen Skill, Talent und Charakter. Ich mag das sehr. Das bin ich. Und: Ich bin sehr neugierig.
Mein heutiger Mann sagt immer: „Mit dir gibt es keinen langweiligen Tag.“ Und genau das mag ich auch an mir – dass ich immer positiv ins Leben blicke. Dunkle Stunden kenne ich kaum. Ich habe diese Resilienz, mir immer und immer wieder zu sagen: Kommt schon gut. Selbst in den unmöglichsten Lebenslagen. Mein Papa hatte Krebs – und klar, das hat an mir genagt. Aber ich habe auch unter dem Eindruck dieser privaten Last niemand anderen etwas davon spüren lassen. Ich habe mir immer gedacht: Komm, gib dein Bestes. Vielleicht sind es heute nicht 100 Prozent, aber ich versuche es – und bin mit jedem Resultat zufrieden.
Wir sind alle keine Maschinen … Ich finde es so wichtig, dass wir Leaderinnen und Leader mit emotionaler Intelligenz sehen, die sich achtsam zeigen – im Umgang mit sich selbst und mit anderen.
Oh, absolut. Ich bin wie du und habe mein Herz auf der Zunge. Deshalb spreche ich auch über Mental Health, Depressionen, Perimenopause – ich sag dir, heute im Flieger dachte ich, ich sterbe, weil ich so eine Hitzewallung hatte. Es ist okay, und ich rede darüber. Ich forsche auch in diesem Bereich: Ich arbeite gerade an einem Doktorat in Integrativer Medizin – weil ich erkannt habe, dass sich nicht alles als mechanisches Problem behandeln lässt. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile, und das verdient eine Medizin, die das ernst nimmt.
Kenne ich mit den „hot flashes“ – deshalb liegt da ein Fächer vor mir auf dem Tisch.
(Gelächter)
Ich finde diese Phase spannend – weil transformatorisch. Sie ist angsteinflössend, aber positiv. Als ich angefangen habe, öffentlich über Verletzlichkeit zu sprechen, über Angst und Mental Health, haben Leute gesagt, ich sei esoterisch und ob ich überhaupt fit genug sei, eine Mutter zu sein.
Echt jetzt?
Ja. Aber ich dachte mir immer nur: Wir müssen auch darüber reden.
Hat jemals jemand deine Freundlichkeit, deine Offenheit, deine Positivität, dein Interesse für Alternativmedizin, deine Verletzlichkeit als Schwäche ausgelegt?
Ich glaube schon. Ich glaube, das ist auch normal. Weil wir alle anders sind. Wir wachsen auf einem bestimmten Weg auf. Wir bekommen verschiedene Traumata und ein Rucksäckchen schon aus unserer Familie mit. Deshalb bin ich da auch nicht böse – ich denke mir einfach: Sie haben das für sich noch nicht gefunden, das ist okay, dann bin ich auf dem für mich richtigen Weg. Ich habe einen inneren Frieden gefunden. Ich habe viel geweint – und viel über mich gelernt. Und irgendwann versteht man, dass die Anfeindungen anderer lediglich Projektionen sind. Deshalb sehe ich keinen Grund, darauf einzugehen oder zu reagieren.
Und was möchtest du, dass jeder, der zuhört, da draussen unbedingt einmal tun sollte? So als Fazit unseres Gesprächs?
Tauchen. Ich habe extrem Angst vor Wasser – aber ich war tiefseetauchen. Beim Examen war ein Sturm, und dann gehst du unter Wasser und es ist einfach nur Ruhe. Das ist eine schöne Metapher fürs Leben: dass unter der stürmischen Oberfläche immer etwas Ruhiges, Schönes, Gelassenes liegt. Wann immer ich vor etwas Angst habe, bin ich in diese Angst eingetaucht, um herauszufinden, wo sie sitzt und weshalb. Ich habe auch Angst vorm Fliegen – und war Fallschirm springen. Herauszufinden, weshalb dir etwas Angst macht, es trotzdem zu tun und es dann abzuhaken – das macht dich immer wieder ein Stück freier.
Tessy Antony de Nassau
hat in der Schweiz ihre Heimat gefunden; Zürich ist längst ihr zweites Zuhause, und sie hat soeben den Antrag auf ihren Schweizer Pass gestellt. Als Investorin, Philanthropin und Autorin prägt sie vielfältige Bereiche. Ihre Marke Human Highness verbindet Mode und Ausdruckskraft, während sie international als Speakerin für Führung und Resilienz auftritt. Sie ist Autorin der Kinderbuchreihe „Theodor & Grace“ – deren Erstauflagen der Luxemburger und Zürcher Ausgaben erfolgreich ausverkauft sind – und Gastgeberin des Podcasts „Zoom O’Clock“, verfügbar auf allen grossen Plattformen, um soziale Kluften zu überbrücken und Menschen zu verbinden.
Zudem gründete sie „Hera“ (herabyvitw.com), eine App zur Vernetzung von Frauen. Ihr Engagement umfasst die Patronage von UNA-UK (weibliche Repräsentation in Streitkräften), globale Board-Mandate, darunter Avathon (KI in der Schifffahrt), ein Doktorat in Integrativer Medizin und die Auszeichnung als NZZ-Finalistin der Sustainable Shapers Switzerland 2025. Die ehemalige Prinzessin von Luxemburg hat sich nie über einen Titel definiert. Sie definiert sich über das, was sie baut.

















