„ich Fördere Frauen, und Jeder im Unternehmen Weiss Das!”

Text: Sandra-Stella Triebl
Fotos: Cindy Livingston Press

League of Leading Ladies Conference 2027

LD73 – Mag

Die grosse, erfolgreiche Lady der Uhrenbranche, Cindy Livingston, CEO der Sequel AG, über Mütter, Menschen, die einen inspirieren, Erfolgsfaktoren in ihrer Karriere – und Hillary Clinton.

Cindy Livingston ist die grosse Lady der Uhrenbranche und bewegt sich mit einnehmendem Charme, feinem Gespür für den richtigen Zeitpunkt und Umsichtigkeit auf dem internationalen Parkett. Journalisten haben sie gar schon als den weiblichen Karl Lagerfeld der Uhrenbranche bezeichnet. Die 62-jährige strahlende Schönheit ist keine Geringere als die Präsidentin und CEO der Sequel AG mit Sitz im idyllischen Zug. Sequel ist jene Firma, die seit 30 Jahren weltweit die Lizenzen für Gc und Guess Watches innehat und mit ihren Marken seit Jahren für traumhafte Umsatzzahlen sorgt. Wir treffen Cindy das erste Mal an der Baselworld im Frühjahr 2013. Sie begrüsst uns herzlich. Offen. Wohlwollend. „I’m a big, big supporter of other women“, erzählt sie uns mit leuchtenden Augen und verabschiedet sich nach unserem kurzen Kennenlernen mit „we keep in touch!“. Ich halte das erst für eine Floskel, doch nur kurze Zeit später meldet sich Corinna Fromm aus Cindys Presseteam. Wir vereinbaren einen Termin, und so kommt es, dass wir uns an einem sonnig-warmen Nachmittag im Headquarter von Sequel wiedersehen. Cindy empfängt mich mit einem strahlenden Lächeln – und einem Glas Champagner. Sie ist jemand, die einen äusserst lockeren und familiären Umgang pflegt – und das lag definitiv nicht an den Bubbles in der Veuve Clicquot Flasche. Wir plaudern wild drauflos, philosophieren übers Leben, unsere Ziele, unsere Familien. Die Zeit in ihrer Gegenwart vergeht wie im Flug.

An der Dekoration in ihrem Büro ist unschwer zu erkennen, dass Cindy eine grosse Kunstliebhaberin ist – an der Wand hinter ihrem Tisch hängt ein wunderschöner Kimono, auf einem Sockel sitzt eine Keramikskulptur in Form eines Globus, an den Wänden prangen unzählige Bilder und Fotografien. Und die Aussicht von dem gläsernen Bau, wo Sequel domiziliert ist, gibt den Blick auf den abendlichen Zuger See frei. „Come“, sagt sie und greift nach ihrem Mantel, „let’s have dinner!“. Wir schlendern also zu einem Italiener direkt am See. Mit viel Erfahrung und Geschick leitet Cindy Livingston die Sequel AG, eine Tochter der Timex Group, und hat das Uhrengeschäft von Gc und Guess äusserst erfolgreich gemacht. Die bereits 1983 gegründete Uhrenmarke Guess ist die Nummer 1 aller unter Lizenz vertriebenen Fashionmarken weltweit. Seit 1997 lenkt die gebürtige Amerikanerin ebenfalls die Swiss Made Prestige Uhrenmarke Gc, die heute bereits im oberen Segment verkaufter Schweizer Uhren in Bezug auf Stückzahlen mitspielt. Wer nun aber denkt, Cindy müsse daher ja ein „tough cookie“ sein, der fehlt weit. Sie ist vielmehr jemand, der unglaublich viel Wärme ausstrahlt, einem im Gespräch tief in die Augen blickt, präsent und gegenwärtig ist.

Dass Cindy in der Uhrenbranche landete, war eigentlich eher ein Zufall. Nach ihrem Studium an der Indiana University, an welcher sie einen Bachelor of Science in Betriebswirtschaft mit dem Fokus auf Marketing und Werbung machte, wollte Cindy im Tourismusgeschäft arbeiten, um noch mehr von der Welt zu sehen. „Leider begann dann 1972 die Ölkrise und das Tourismusgeschäft ging stark zurück. So entschied ich mich für eine Karriere im Einzelhandel, wo ich 16 Jahre lang arbeitete.“ Wunderbare 16 Jahre, wie sie betont, in denen sie für die Kosmetik-, Accessoire-, Schmuck- und Uhrenindustrie im Handel tätig war. In jener Zeit musste sie ihre Passion für das Reisen zurückstellen. „Ich hatte damals einen tollen Job bei den Federated Department Stores, heute als Macy’s bekannt, hatte 20 Angestellte, zwei Sekretärinnen, Designerkleider und ein gutes Leben. Die letzten fünf Jahre meiner Karriere dort ging ich allerdings durch die Hölle, da ich fünf Kaufhäuser zu einem zusammenlegen musste“, erzählt Cindy mit fester Stimme. Sie arbeitete sieben Tage die Woche und war gezwungen, 120 Mitarbeiter zu entlassen, wobei sie selbst weitere neue Aufgaben übernehmen sollte. Dies war der Zeitpunkt, an dem sich Cindy für eine Karriereänderung entschied.

Diese Erfahrungen machen Cindy vermutlich auch zu der umgänglichen und sozialen Führungspersönlichkeit, die sie heute ist. Headhunter sagen stets, die besten Leader haben mindestens einmal in ihrem Leben eine tiefe Talsohle durchschritten. Wie recht sie doch damit haben.

Anfang der 1980er-Jahre begann dann die grosse Zeit der Fashion-Uhren, ausgelöst durch Swatch, die weltweit für Furore sorgten. Mickey Callanen, ein US-Unternehmer, erkannte den Trend und gründete bereits 1984 Guess Watches als Lizenzmarke von Guess Inc. „Und genau er fragte mich dann in jener Zeit, ob ich ihm helfen würde, die Marke aufzubauen“, so Cindy. Nach kurzer Überlegung packte sie ihre Koffer, liess sich scheiden und zog nach Connecticut, um bei Guess Watches mit anzupacken.

„Alles stand ganz am Anfang, und ich dachte schon ab und zu darüber nach, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte, in ein noch so kleines und junges Business einzusteigen!“, berichtet Cindy lachend. „Aber ich bin sehr leidenschaftlich – und die Dinge begannen sich rasch zu ändern. Vor allem in jenem Moment, als wir nach langen internen Diskussionen beschlossen, meinem Vorschlag zu folgen und ein internationales Business aufzuziehen.“ Das Geschäft entwickelte sich rasend schnell, und es war an der Zeit, einige strategisch wichtige Entscheidungen zu treffen: „Es gab Guess-Uhren – young, sexy and adventurous – für die jungen, trendigen Guess Girls und Guys. Wir beschlossen dann, zusätzlich Gc als Smart Luxury Marke zu lancieren, für all diejenigen, die aus dem Guess Alter herausgewachsen waren und nach einem höheren Lebensstil mit höherem Anspruch strebten. Unser Ziel war, eine Swiss Made Marke zu entwickeln, mit einem zeitlosen, aber dennoch sehr modischen Design, in Schweizer Qualität und zu einem erschwinglichen Preis. Um als Swiss Made Uhrenmarke auch wirklich respektiert zu werden, beschlossen wir, unser europäisches Headquarter in die Schweiz zu verlegen.“ Das war 2007. Was ursprünglich als kleine US-amerikanische Firma begann, ist heute ein Weltkonzern, der seine Kreationen in über 100 Ländern mit über 65 Businesspartnern und Niederlassungen auf allen Kontinenten vertreibt. „Unser Erfolgsfaktor war, dass wir eine klare globale Vision hatten, und dies von Anfang an. Das war in den 1980er-Jahren in dieser Branche keine Selbstverständlichkeit. Man dachte noch nicht so gross.“ Think big war also eine Vision, die Cindy Livingston mit in die Firma einbrachte – und damit reüssierte, und dies als junge Frau in einer absoluten Männerdomäne.

Cindy Livingston: „Das war vielleicht die beste Entscheidung meines Lebens, zu Guess Watches zu wechseln. Wenn mich junge Leute fragen, weshalb ich mich für ein so kleines, junges Unternehmen nach einer guten Karriere entschieden habe, sage ich: Folge deinem Instinkt. Finde etwas, das du sehr gerne tust. Auch wenn ich 20 Stunden am Tag gearbeitet habe, liebte ich immer, was ich tat. Ich würde sterben, wenn ich um neun Uhr zur Arbeit gehen würde und immer auf die Uhr schauen müsste, wann ich endlich wieder nach Hause gehen kann. Man muss aber auch zusehen, dass man sich nicht in die Arbeit flüchtet, weil man kein befriedigendes Privatleben hat.“

 


Ladies Drive: Wer hat Sie inspiriert und Ihnen geholfen in Ihrer Laufbahn?
Ich habe unglaublich viel gelernt von meiner Mutter. Durch sie weiss ich, wie gut es sich anfühlt, wenn Frauen zusammenhalten. Ich habe meiner Mutter viel zu verdanken. Sie absolvierte das College, spielte Tennis und Golf, als das noch kaum eine Frau tat. Sie arbeitete, damit ich die Hochschule besuchen konnte. Bis heute ist sie eine wahre Inspiration für mich! Stellen Sie sich vor – sie ist 89 und reist noch immer mit mir um die Welt – ganz zu schweigen davon, dass sie seit letztem Jahr Spass daran findet, mit dem Paraglider von den Klippen auf Bali zu springen. Auch mein Mann war und ist mir immer eine grosse Unterstützung. Er stand bei jeder Entscheidung in meinem Leben an meiner Seite. Er versuchte mich nie zurückzuhalten, sondern sagte immer: „go for it!“

Sie denken noch nicht an den Ruhestand?
Ich denke daran. Mein Ehemann ist pensioniert. Aber ich denke, ich bin noch nicht ganz bereit. Ich glaube, die 50ies sind die neuen 30ies, die 60ies sind die neuen 40ies (lacht). Ach, ich denke, ich habe noch eine weitere Karriere vor mir, um ehrlich zu sein!

Wissen Sie denn schon, was das sein wird? Haben Sie etwas im Kopf?
Ich würde gerne für Hillary Clintons Präsidentschafts-Wahlkampagne arbeiten, um sie zu unterstützen, als Präsidentin gewählt zu werden. Das wäre eine grossartige und interessante Gelegenheit, sagen wir mal, so für 18 Monate. Wir werden sehen. Das ist eine Option. Andererseits mag ich meine jetzige Position. Ich liebe die Herausforderung, Marken aufzubauen. Vielleicht nehme ich mir eine Auszeit und komme mit einem Konzept zurück, meine eigene Marke aufzubauen. Ich habe viele Ideen! Ich liebe es, Dinge von Grund auf zu entwickeln und umzusetzen. Ich brauche keine Milliarden-Corporation. Mir reicht es, wenn Menschen passioniert, glücklich und unternehmerisch sind und gemeinsam Dinge bewegen.

Wie haben Sie für Sequel eigentlich die richtigen Angestellten gefunden?
Jede Person, die ich anstelle, verfügt über eine gut verknüpfte linke und rechte Gehirnhälfte. Das macht den Erfolg der Firma aus. Meine Leute sind multi-skilled, d. h. sie haben mehrfache Begabungen. Wenn jemand nur ein hochentwickeltes Finanzwissen mitbringt und kein kreatives Denken, dann geht das nicht. Mein Finanzverantwortlicher ist beispielsweise sehr interessiert am gesamten Unternehmen, nicht nur an Zahlen. Er versteht das Businessmodell, und das macht ihn so gut. Wenn man das nicht hat, versteht man nicht, wie das Unternehmen tickt, läuft und wächst. Ich habe viele sehr clevere Leute mit unternehmerischem Denkvermögen in der Firma. Der Grund, warum die Firma derart wachsen konnte, ist, dass ich all diese Leute habe, die out-of-the-box denken. „When you are in the club, you are in the club.”

Es klingt so simpel. Aber wie finden Sie die richtigen Leute?
Ich mache Fehler, jeder macht die. Wenn jemand nicht zu uns passt, dann trennen wir uns wieder. Ich stelle Menschen ein, die passioniert sind. Solche Mitarbeiter ziehe ich jedem MBA oder Harvard Absolventen vor.

Sie führen seit vielen Jahren Mitarbeiter – welcher Typ Führungskraft sind Sie?
Ich denke, ich bin ein „orchestral leader“, eine Dirigentin. Jemand, der den Sound koordiniert und zusammenbringt. Ich triggere an, mag es, mehr aus Menschen herauszuholen. Ich passe mich also ihnen an, nicht umgekehrt! Und ich denke, ich hole das Beste aus meinen Mitarbeitern heraus, indem ich persönlich mit ihnen rede. Das benötigt mehr Zeit, aber die Ergebnisse sind besser. Ich halte mich übrigens nicht für die intelligenteste Person im Unternehmen. Und vielleicht bin ich ein bisschen wie eine Mutter, weil ich schon so lange dabei bin. Ansonsten ist mir auch wichtig, über alle Bereiche des Unternehmens Bescheid zu wissen. Nur so versteht man das grosse Ganze.

Unternehmerisch gesehen, was macht Sie glücklich?
Sehen, wie Leute in ihren Jobs wachsen und sich entwickeln. Zu sehen, wie ein B-Player zu einem A-Player wird. Ich bin glücklich, wenn Mitarbeiter mit neuen Konzepten und Ideen zu mir kommen. Wenn eine Gruppe von Leuten zusammenkommt und etwas Neues kreiert, z. B. etwas, das eine Uhrenfirma vorher noch nie getan hat. Aber unser Unternehmen ist auch in vielerlei Hinsicht Berater für andere Firmen – wir haben 65 Partner weltweit. Für diese sind wir nicht nur Geschäftspartner, sondern beraten sie, wie sie ihr Geschäft optimieren können. Diesen Teil finde ich sehr spannend. Ich habe auch keine Verkaufsleute mehr, ich habe Business-Analysten! Das ist ein weiterer Grund, weshalb wir erfolgreich sind. Wir ändern die Herangehensweise, wir verharren nicht im Dagewesenen und Etablierten. Das klingt spannend … denn mittlerweile gibt es ja eine ganze Menge Modeuhren-Marken…
Ein weiterer Punkt unseres Erfolgs ist, dass wir sehr fokussiert sind. Wir haben zwei Brands, nicht fünfzig. Wir haben eine Marke für junge Leute und wir haben die Swiss Made Prestige Marke Gc für eine dynamische und ehrgeizige Zielgruppe, die Qualität und anspruchsvolles Design zu einem smarten Preis – Smart Luxury – sucht, bevor sie eventuell irgendwann Highend- Luxus kaufen wird. Und ich hoffe, sie kann es sich einmal leisten (lacht). Es ist wie Ihr Magazin, Sie haben eine Nische ausgewählt. Das machen wir auch.

„ICH HABE UNGLAUBLICH VIEL GELERNT VON MEINER MUTTER. DURCH SIE WEISS ICH, WIE GUT ES SICH ANFÜHLT, WENN FRAUEN ZUSAMMENHALTEN. ICH HABE MEINER MUTTER VIEL ZU VERDANKEN. SIE ABSOLVIERTE DAS COLLEGE, SPIELTE TENNIS UND GOLF, ALS DAS NOCH KAUM EINE FRAU TAT.”

Sie engagieren sich auch philanthropisch, und zwar mit der Firma, nicht nur als Privatperson. Wie kam es dazu?
Für mich gehört zum Erfolg auch das Zurückgeben an weniger begünstigte Menschen, ganz besonders Kinder. Und so habe ich vor sechs Jahren die Faces to Watch – Time to Give Charity Initiative ins Leben gerufen. Ausserdem hatte ich einen Trend bemerkt, dass junge Menschen vermehrt den Wunsch haben, sich für Charity zu engagieren. So hatten auch wir zwei Mitarbeiter, die bei uns Geld verdienen wollten, um sich hinterher Freiwilligenarbeit im Ausland leisten zu können. Zu jenem Zeitpunkt erfuhr ich, dass einer unserer Zulieferer ein Projekt in Äthiopien begründet hatte. Ich fuhr hin, mein Herz war in Wallung. Ich engagierte die zwei jungen Menschen als Charity-Beauftragte. In enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, Distributoren, dem Einzelhandel, aber auch unseren Mitarbeitern unterstützen wir seither weltweit Kinderhilfsprojekte, die alle zwei Jahre wechseln. Mittlerweile haben wir über sechs Millionen Dollar für unterschiedliche Projekte zusammengebracht und sind sehr stolz darauf!

Fördern Sie Frauen in Ihrem Unternehmen?
Oh ja, und jeder in meiner Firma weiss das! Ich lege grossen Wert auf ein ausgewogenes Managementteam. Es macht mehr Spass, wenn eine gleichberechtigte Verteilung da ist. Meine Erfahrung ist: Viele Frauen arbeiten mehr, beachten mehr Details, sie verstehen Mode, tätigen mehr Einkäufe.

Was ist Ihre Einschätzung – weshalb gibt es auch in der Uhrenbranche so wenige Frauen im Topmanagement?
Ich habe keine Ahnung. Ich weiss, dass es viele CEOs in der Branche gibt, die Frauen in ihrer Karriere unterstützen. Aber manchmal ist es einfacher, wenn man eine Organisation, bestehend aus Männern, hat. Frauen wollen Kinder, sind weniger bereit, im Job zu reisen. Solche Dinge sind für jedes Unternehmen eine Herausforderung.

Weshalb wollen Sie eigentlich Hillary Clinton unterstützen?
Hillary ist eine grosse Förderin von Frauen. Und ich möchte es noch erleben, dass wir eine Frau als Präsidentin haben. Ich warte immer noch darauf, dass dies passiert. Und ich denke, dass es möglich ist. Wir haben es bereits geschafft, einen afroamerikanischen Präsidenten zu haben, dann schaffen wir es auch, eine Frau als Präsidentin zu haben. Hillary unterstützt Frauen, hat eine grossartige Tochter. Sie kann viele Türen öffnen, genauso wie es Obama tat. Egal ob man seine Politik mag oder nicht, er öffnete viele Türen, und so würde sie das auch tun. Ausserdem hat sie einen tollen Job als Aussenministerin gemacht.

Es gibt Frauen im Topmanagement, aber viele unterstützen sich nicht gegenseitig. Warum?
Ich weiss es nicht. Das ist etwas, das ich nicht verstehe. Das ist seltsam. Ich bin nicht so!

Wenn wir uns in fünf Jahren wieder sehen, wo würden Sie mich treffen wollen?
Auf Bali! Ich hab dort ein Haus und lade ab und zu mal Freundinnen oder Geschäftspartnerinnen ein, die sich untereinander nicht kennen. ‚Women of Substance‘ nenne ich diese Kreise und verlebe mit ihnen eine Woche auf Bali. So netzwerke ich. Also – wir sehen uns am besten auf Bali wieder!

Wochen später, als wir uns per E-Mail über die zu verwendenden Fotos im Magazin unterhalten, fällt mir ihr Wohlwollen wieder in den Schoss, erneut unerwartet und von Herzen kommend. Sie verabschiedet sich in einer der E-Mails mit den Worten: „Lassen Sie uns mal wieder essen gehen. Ich liebe starke Frauen, die fokussiert sind. Und Gratulation zu all dem, was Sie bereits erreicht haben!“ Und ich denke still bei mir, wie privilegiert meine Arbeit doch ist, solch grossartige Menschen wie Cindy treffen zu dürfen, weil sie das Gute, das sie selbst erlebt haben, weitergeben – in Worten und Taten.

 

 

Veröffentlicht online am 27 Jan., 2014

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