Die Gala findet alle zwei Jahre statt und verfolgt ein konkretes Ziel: Gelder für junge Frauen zu sammeln, die als Erste in ihrer Familie studieren werden.
Die Wahl des Namens ist dabei kein Zufall. Diwali ist das wichtigste und zugleich fröhlichste Lichterfest des Hinduismus. Seit Jahrhunderten steht das Fest für den Sieg des Lichts über die Dunkelheit, des Guten über das Böse und des Wissens über die Unwissenheit.
Für die Gründerin von HEMLATA, Smita Suchde Gruetter, könnte es kaum ein passenderes Bild geben. Ihre Vision ist ebenso einfach wie ambitioniert: Sie möchte dazu beitragen, dass Herkunft nicht länger über Zukunft entscheidet.
Der Kreislauf der Armut
Transgenerationale Armut beschreibt die Weitergabe von Armut und sozialer Benachteiligung über mehrere Generationen hinweg. Wer in finanziell schwierigen Verhältnissen aufwächst, hat häufig nicht nur weniger finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern auch eingeschränktere Bildungschancen, kleinere Netzwerke und damit weniger berufliche Möglichkeiten. Bildung kann ein entscheidender Hebel sein, um diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Wenn die erste Tochter studiert
Viele der jungen Frauen aus Indien, die durch HEMLATA unterstützt werden, sind die Ersten in ihrer Familie, die eine Universität besuchen. Die Ersten mit einer realistischen Aussicht auf wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die Ersten, die später selbst entscheiden können, wie sie leben und arbeiten möchten. 10 Franken pro Tag. 3'650 Franken pro Jahr. So viel kostet es, eine junge Frau im Rahmen des Programms ein Jahr lang zu unterstützen.
Das Ziel ist dabei nicht allein ein Universitätsabschluss. Es geht darum, den jungen Frauen die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Weg zu gehen und ein Leben aufzubauen, das von Würde, Selbstwertgefühl und finanzieller Unabhängigkeit geprägt ist. Deshalb umfasst die Unterstützung nicht nur das Studium, sondern auch die #ShapingHERfuture Skills Academy und die persönliche Begleitung auf dem Weg in die Arbeitswelt.
Wenn die erste Tochter einer Familie studieren kann, verändert sich oft mehr als ein einzelner Lebenslauf. Es verändert sich eine Familie und manchmal eine ganze Generation.
Die Frau hinter der Idee
Wer mit Smita Suchde Gruetter spricht, merkt schnell: Hier geht es nicht um klassische Wohltätigkeit. Die Unternehmerin, Investorin und Philanthropin bewegt sich seit vielen Jahren zwischen ihrer Wahlheimat Schweiz und ihren indischen Wurzeln. Vielleicht ist es genau diese Perspektive zwischen zwei Welten, die ihren Blick auf Bildung und Chancengleichheit geprägt hat.
Wir haben Smita bereits vor einigen Jahren im Ladies Drive-Magazin porträtiert und dabei eine Frau kennengelernt, die wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung nicht als Gegensätze versteht. Sie ist Teil unserer League of Leading Ladies und baut mit HEMLATA Brücken zwischen der Schweiz und Indien, zwischen Wirtschaft und Philanthropie und zwischen Chancen und Talenten.

Fünf Säulen für ein selbstbestimmtes Leben
Seit 2018 verfolgt HEMLATA einen langfristigen Ansatz. Die jungen Frauen erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung für ihr Studium, sondern auch Zugang zu einem Umfeld, das sie über Jahre hinweg begleitet und stärkt. Das Programm basiert auf fünf Säulen: Mentoring, Life Skills, Career Skills, Development Skills und interdisziplinärem Lernen. Dahinter stehen teilweise Themen, die auf den ersten Blick erstaunlich alltäglich wirken.
Wie verhält man sich bei einem Geschäftsessen? Wie betritt man einen Raum voller Führungskräfte? Wie führt man ein Gespräch mit einer CEO oder präsentiert sich in einem Bewerbungsgespräch? Für viele Menschen sind solche Situationen selbstverständlich. Für viele der HEMLATA-Scholarinnen sind sie Neuland. Die #ShapingHERfuture Skills Academy baut auf diesen fünf Säulen auf und ergänzt die akademische Ausbildung der jungen Frauen. Dort lernen die Scholarinnen unter anderem, wie sie sich im beruflichen Umfeld sicher bewegen, selbstbewusst auftreten und neue Situationen mit Würde und Selbstwertgefühl meistern.
Es geht darum, sich auch in Räumen sicher zu fühlen, die lange anderen vorbehalten waren. Im Bereich Life Skills erhalten die Scholarinnen zudem das gemeinsame IMD–HEMLATA Life Skills Certificate, das von der IMD Business School verliehen wird. Ein Hochschulabschluss allein öffnet nicht jede Tür. Manchmal entscheidet auch die Selbstverständlichkeit, mit der man durch sie hindurchgeht.
Wenn Frauen Frauen fördern
Besonders bemerkenswert für uns ist das Netzwerk hinter HEMLATA. Viele der engagierten Frauen stammen aus der Ladies Drive-Community. So ist Camilla Douraghy Fischbacher als HEMLATA-Mentorin aktiv, Doris Merz Nardone engagiert sich als Executive Board Member und Sabine Vincenti als Mitglied des Support Teams. Unsere Chefredakteurin Sandra-Stella Triebl begleitet die Organisation seit Jahren als Brand Ambassador.
Daneben engagieren sich Mentorinnen, Coaches und Führungspersönlichkeiten aus internationalen Unternehmen und Organisationen und geben ihre Erfahrungen an die jungen Frauen weiter.
Für die 18- bis 23-jährigen HEMLATA-Scholarinnen endet die Geschichte nicht mit dem Studienabschluss. Sobald sie ins Berufsleben einsteigen, werden sie zu HEMLATA Fellows. Nach dem Pay-it-forward-Prinzip geben sie mindestens ein Drittel der finanziellen Unterstützung, die sie selbst erhalten haben, an das Programm zurück. So tragen sie dazu bei, die nächste Generation von Scholarinnen zu finanzieren.

Möchtet ihr Teil dieser Veränderung sein? Dann feiert mit uns die Diwali Gala. Reserviert einen Tisch, kommt mit Freunden, Familie, Geschäftspartnern oder Kunden und erlebt einen magischen Abend voller Lichter und Hoffnung.
HEMLATA Diwali Gala 2026
Samstag, 31. Oktober 2026, Park Hyatt Zürich













