„Wir sind überzeugt, dass KI etwas sein sollte, worauf sich Menschen jeden Tag verlassen können – und kein spezielles Fachwissen erfordert“, sagt Dario Casari, President Samsung Schweiz und Österreich. Ziel der neuen Serie sei es gewesen, KI möglichst nahtlos in den Alltag zu integrieren. Auffällig ist unter anderem ein integriertes Privacy Display, das die seitliche Einsicht auf den Bildschirm einschränkt.

Galaxy AI – Unterstützung im Hintergrund
Die integrierte Galaxy AI soll Abläufe vereinfachen, Zusammenhänge erkennen und Funktionen im Hintergrund koordinieren. Der Anspruch: weniger Wechsel zwischen Apps, weniger manuelle Zwischenschritte.
Mit „Now Nudge“ werden situative Vorschläge eingeblendet. Plant man etwa ein Abendessen mit Freunden und erhält die Nachricht „Wo treffen wir uns?“, schlägt das Gerät kürzlich gesuchte Restaurants oder gespeicherte Orte vor. Die Adresse kann direkt geteilt werden, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.
Geht eine Flugbestätigung per Nachricht oder E-Mail ein, erkennt das System relevante Reisedaten und bietet an, diese inklusive Flugnummer im Kalender zu speichern.
In Galaxy AI sind mehrere Assistenten integriert, darunter Bixby, Gemini und Perplexity. Bixby funktioniert inzwischen dialogorientiert: Nutzerinnen und Nutzer können in ganzen Sätzen sprechen, nachfragen oder Anweisungen präzisieren.
Praktisch im Berufsalltag ist das KI-gestützte Anruf-Screening. Eingehende Anrufe lassen sich zunächst an einen digitalen Assistenten weiterleiten, der nach Name und Anliegen fragt. Das Gespräch kann live mitgelesen werden – hilfreich in Meetings oder in Situationen, in denen man nicht sofort reagieren möchte. Schweizerdeutsch wird derzeit allerdings noch nicht unterstützt.
Auch die neuen Galaxy Buds4 greifen KI-Funktionen auf. Sie lassen sich per Stimmaktivierung steuern, Anrufe können über einfache Kopfbewegungen angenommen oder abgelehnt werden.

Privacy Display – Mehr Diskretion unterwegs
Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Café ist das Smartphone-Display oft für andere einsehbar. Das integrierte Privacy Display reduziert die seitliche Sichtbarkeit ab etwa 45 Grad deutlich. Für die nutzende Person bleibt der Bildschirm klar erkennbar, von der Seite wirkt er stark abgedunkelt. Am Launch-Event konnten wir die Funktion testen – der Effekt war im direkten Vergleich klar sichtbar.
Zusätzlich stehen verschiedene Modi zur Verfügung. Partial Screen Privacy reduziert gezielt die Sichtbarkeit sensibler Inhalte in Benachrichtigungs-Pop-ups.
Maximum Privacy Protection minimiert die seitliche Einsicht nochmals deutlich.
Kamera – relevant für Content und Business
Für viele Creator – aber auch für Business-Anwendungen – ist die Kameraqualität zentral. Im Ultra-Modell sorgen grössere Blendenöffnungen dafür, dass mehr Licht auf den Sensor trifft. Das soll insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen detailreichere Aufnahmen ermöglichen.
„Enhanced Nightography Video“ ist auf Aufnahmen in dunklen Umgebungen ausgelegt, etwa bei Konzerten oder abendlichen Events. Mit „Photo Assist“ lassen sich Bildanpassungen per Spracheingabe vornehmen. Nutzerinnen und Nutzer können beschreiben, welche Änderungen gewünscht sind – etwa die Lichtstimmung anpassen, Elemente ergänzen oder entfernen. Auch kleinere Korrekturen, beispielsweise an Kleidung, sind möglich.
Smart, schlank & alltagstauglich
Samsung verspricht eine ganztägige Batterieleistung. Das Design wirkt hochwertig und vergleichsweise schlank. Die Serie folgt modellübergreifend einer einheitlichen Designsprache.
Erhältlich ist sie in Cobalt Violet, White, Black und Sky Blue sowie in den online-exklusiven Varianten Pink Gold und Silver Shadow.
In der Schweiz startet das Galaxy S26 Ultra bei CHF 1’249, das S26+ bei CHF 1’079 und das S26 bei CHF 899.


Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Samsung S26 Seite.


















