Was haben Haute Couture und Luxemburgerli gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten erstaunlich viel. Beide stehen für Handwerkskunst, Präzision, Qualität und die Fähigkeit, über Generationen hinweg relevant zu bleiben. Genau diese Verbindung wurde im Café & Restaurant Sprüngli am Zürcher Paradeplatz sichtbar, als das Schweizer Modehaus Akris seine Herbst/Winter-Kollektion 2026 präsentierte.
Der Anlass war Teil des 190-Jahr-Jubiläums der Confiserie Sprüngli. Für einen Abend verwandelte sich das traditionsreiche Café in einen Catwalk. Zwischen Kronleuchtern, Pâtisserie-Vitrinen und dem geschäftigen Herzen Zürichs präsentierte Akris eine Kollektion, die von den textilen Kunstwerken der kolumbianischen Künstlerin Olga de Amaral inspiriert ist. Schimmernde Brokate, dreidimensionale Organza-Strukturen und kunstvoll gearbeitete Fransen zeigten, weshalb Akris zu den bedeutendsten Schweizer Modehäusern gehört.
Vier Brüder, zwei Familienunternehmen
Doch fast spannender als die Mode war die Geschichte hinter dieser Zusammenarbeit.
Denn sowohl Akris als auch Sprüngli sind Familienunternehmen, die bis heute von Brüdern geführt werden. Bei Akris stehen Albert und Peter Kriemler an der Spitze, bei Sprüngli Tomas und Milan Prenosil. Zwei Brüderpaare, die Verantwortung für Marken tragen, die weit über die Schweiz hinaus bekannt sind.

Das seltene Kunststück der Langlebigkeit
Akris wird heute in der dritten Generation geführt, Sprüngli bereits in der sechsten. Nicht viele Unternehmen schaffen es, über einen so langen Zeitraum unabhängig zu bleiben und gleichzeitig den Zeitgeist immer wieder neu zu interpretieren. Gerade in einer Zeit, in der viele Traditionsunternehmen verkauft werden oder in internationalen Konzernen aufgehen, ist das alles andere als selbstverständlich.
Entsprechend standen an diesem Abend weniger kurzfristige Trends als vielmehr Werte im Mittelpunkt. Beide Häuser verbindet der Anspruch, Produkte zu schaffen, die Bestand haben.
Tomas Prenosil, CEO der Confiserie Sprüngli, beschreibt es so: „Beide Häuser werden bis heute von Familien geprägt, die ihre Traditionen über Generationen weitergetragen haben und gleichzeitig den Mut besitzen, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau diese Verbindung von Herkunft und Zukunft, von Beständigkeit und Innovation, macht die Partnerschaft zwischen Akris und Sprüngli so besonders.“
Tradition und Qualität, die man nicht erklären muss, sondern die man spürt. In jeder Faser von Akris und in jedem Stückchen Schokolade von Sprüngli.

Der erste Schaumkuss vergisst man nicht
Für einen persönlichen Moment sorgte Albert Kriemler. Der Designer und kreative Kopf von Akris erinnerte sich an seinen ersten Besuch im Sprüngli mit seiner Grossmutter. Was ihm bis heute geblieben ist? Sein erster Schaumkuss. Eine kleine Kindheitserinnerung, die schön zeigte, wie tief solche Schweizer Institutionen im kollektiven Gedächtnis verankert sind.

Passend dazu präsentierten die beiden Unternehmen auch ein gemeinsames Accessoire: einen exklusiv für das Jubiläumsjahr entworfenen Twilly. Das von Akris gestaltete Seidenaccessoire wird seit Juni von den Mitarbeitenden von Sprüngli getragen und steht sinnbildlich für die Partnerschaft zweier Häuser, die zwar aus unterschiedlichen Welten kommen, aber dieselbe Sprache sprechen.
Ein Geburtstag zum Mitfeiern
Und wer am 18. Juni, dem offiziellen Geburtstag von Sprüngli, in der Nähe einer Schweizer Filiale ist, sollte vorbeischauen: Kundinnen und Kunden dürfen sich auf Degustationen, besondere Genussmomente und Begegnungen mit Menschen freuen, die das Unternehmen Tag für Tag prägen.
Mehr über die traditionsreichen Schweizer Häuser erfahrt ihr bei Sprüngli und Akris online.

































