Vom Ankommen und Reisen

Text: Ariane Mellenthin
Fotos: Land Rover Press

Vom Ankommen und Reisen

Text: Ariane Mellenthin
Fotos: Land Rover Press

Der Velar ist mehr als ein neuer Range Rover. Der Velar ist das erfolgreiche Ergebnis einer mutigen Reise an einen unbekannten Ort – einen Sehnsuchtsort.

Wenn ich über den Range Rover Velar schreibe, dann schreibe ich über leuchtende Augen, angeregte Gespräche, atemberaubende Landschaften und über Orte, die in ihrer schlichten Schönheit irgendwie nicht von dieser Welt zu sein scheinen …

Wenn man den verantwortlichen Entwicklern lauscht, dann war das Projekt Velar vielmehr eine Destination als ein Auto und alleine das wäre eine Geschichte wert – eine Design-Geschichte. Und dabei ist Design zunächst nicht im ästhetischen Sinne gemeint, sondern als Sinn stiftende Haltung und konzeptionelle Disziplin, noch bevor überhaupt über die Umsetzung diskutiert wurde.

Dass der neue Velar dabei ästhetisch mindestens ein Stück Range Rover Design-Geschichte schreibt, steht ausser Frage.

Die Linienführung des Velar ist gelungen – durch und durch. Wer auf alle „Effekte“ verzichten möchte und Reduktion zum Design-Prinzip macht, der weiss, dass Qualität von Qual kommt und warum die Geburt des Velar 3 Jahre dauerte.

Der Velar hat trotz seiner Grösse eine Schlichtheit und Eleganz, der man sich nicht entziehen kann: Eine sensibel abgestimmte Mischung aus bronzefarbigen Zeitgeist-Details und kantigem Range Rover Heritage. Der Velar ist Range Rover „Back to the Future“. Eine gelungene und dennoch eigenständige Hommage an den Range Rover mit futuristischen Features wie versenkbaren Türgriffen und Matrix-Laser-LED-Scheinwerfern mit bis zu 550 m Sicht.

Wenn man meckern möchte – und das wohlgemerkt auf hohem Niveau – dann
ist die Nutzerfreundlichkeit des neuen serienmässigen dualen Touchscreen noch verbesserungsfähig, weil viele Gesten sich nicht intuitiv erschliessen oder gelernten Standards entsprechen. Und dennoch, hege ich für diesen Schachzug von Land Rover vielmehr Sympathie als Kritik, denn es beweist einmal mehr den Mut, das zu tun, was – genau betrachtet – längst „dran“ ist.

Und was „drin“ ist, ist ebenso Ausdruck einer einer starken Vision. Die Interior-Designerin hat einen Innenraum beschrieben, der sich wie ein modernes Wohnzimmer anfühlen sollte. Einmal mehr geht es um ein Ort, statt um ein Auto. Hochwertige Stoffbezüge in attraktiven Farbkombination (zum Teil aus recyceltem PET) stehen der Lederausstattung als gleichwertige Option gegenüber und markieren den sinnlichen Kontrapunkt zum High-Tech-Hochglanz-Display des fahrenden Wohlfühlgefährts.

Dass Land Rover mit dem Velar dazu auch technisch ein echter Range Rover gelungen ist macht ihrem Claim alle Ehre. Der Velar ist eine Reise wert – sei es auf breiten Strassen zu „cruisen“ oder abenteuerlich unwegsame Pfade zu bestreiten.

Und wenn der Velar kein Auto wäre, dann wäre er ein Ort – ein Ort so schön und schlicht, wie dieser Sehnsuchtsort. Ein Ort immerwährenden Ankommens.

 

Wer mit dem Velar weiter reisen möchte, hier klicken.

 


 

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