Unsere Zuckerschnecke: der Volvo Xc40

Text: Sandra-Stella Triebl
Fotos: Volvo Press

Unsere Zuckerschnecke: der Volvo Xc40

Text: Sandra-Stella Triebl
Fotos: Volvo Press

Offiziell nennt er sich ein „Kompakt-SUV“. Die Autojournalisten sagen zu ihm „den bulligen Kleinen“ (NZZ Bellevue), „Revoluzzer“ (Autobild), „flott“ findet ihn derweil die Auto, Motor und Sport und „Car & Driver“ bilanziert: „It’s selfconsciously aimed at younger buyers, trying to be less Volvy-y“. Und wie nennen wir das neue Luxus-Baby der Schweden?

Offiziell nennt er sich ein „Kompakt-SUV“. Die Autojournalisten sagen zu ihm „den bulligen Kleinen“ (NZZ Bellevue), „Revoluzzer“ (Autobild), „flott“ findet ihn derweil die Auto, Motor und Sport und „Car & Driver“ bilanziert: „It’s selfconsciously aimed at younger buyers, trying to be less Volvy-y“.
Und wie nennen wir das neue Luxus-Baby der Schweden?

 

Der XC40 ist quasi das Millenial in der Volvofamilie.

Cool, vernetzt, farbig. Und aussergewöhnlich, wobei er dennoch nicht übers Ziel schiessen will. Bloss nicht zu sehr auffallen, denn Millenials wollen ja bewusst „normal“ und gleichzeitig anders, besonders und einmalig sein. Zukunftsforscher nennen das Phänomen seit Jahren übrigens „Normcore“: Man darf cool sein, mit Jeans und Sneakers, aber immer noch „im Rahmen“. Auch wenn wir alle nur noch aufs Handy starren – wir wollen zumal die Illusion einer grossen Familie haben, einer (Online-)Community.
Beim XC40 geht uns das ähnlich: er ist echt elegant bis in die FIngerspitzen – die Materialien (wie streichelzartes Leder) sind ebenso nennenswert wie das an ein iPad erinnernde zentrale Bedienelement (die Armaturentafeln sind volldigital). „Trendy“ sind auch Materialien wie der Filz-Dachhimmel oder Fussmatten und Türverkleidungen aus rezyklierten PET-Flaschen. Professor Michael Braungart, Erfinder von Cradle To Cradle und Umweltpapst, dürfte dabei ein Schauder über den Rücken laufen – denn er möchte eine clevere Zweit- und Drittverwertung von Produkten schon bei der Kreation vorantreiben – und nicht das teure und Energie raubende Wiederverwerten von PET. Dennoch finde ich, dass es besser ist, PET – solange es in diesen Massen auf dem Planeten vorhanden ist – wie von Volvo für etwas Neues zu verwenden, bevor es irgendwo auf der Welt ins Meer geschmissen oder einfach nur verbrannt wird.

Offiziell nennt er sich ein „Kompakt-SUV“. Die Autojournalisten sagen zu ihm „den bulligen Kleinen“ (NZZ Bellevue), „Revoluzzer“ (Autobild), „flott“ findet ihn derweil die Auto, Motor und Sport und „Car & Driver“ bilanziert: „It’s selfconsciously aimed at younger buyers, trying to be less Volvy-y“.
Und wie nennen wir das neue Luxus-Baby der Schweden?

Der XC40 ist quasi das Millenial in der Volvofamilie. Cool, vernetzt, farbig. Und aussergewöhnlich, wobei er dennoch nicht übers Ziel schiessen will. Bloss nicht zu sehr auffallen, denn Millenials wollen ja bewusst „normal“ und gleichzeitig anders, besonders und einmalig sein. Zukunftsforscher nennen das Phänomen seit Jahren übrigens „Normcore“: Man darf cool sein, mit Jeans und Sneakers, aber immer noch „im Rahmen“. Auch wenn wir alle nur noch aufs Handy starren – wir wollen zumal die Illusion einer grossen Familie haben, einer (Online-)Community.
Beim XC40 geht uns das ähnlich: er ist echt elegant bis in die FIngerspitzen – die Materialien (wie streichelzartes Leder) sind ebenso nennenswert wie das an ein iPad erinnernde zentrale Bedienelement (die Armaturentafeln sind volldigital). „Trendy“ sind auch Materialien wie der Filz-Dachhimmel oder Fussmatten und Türverkleidungen aus rezyklierten PET-Flaschen. Professor Michael Braungart, Erfinder von Cradle To Cradle und Umweltpapst, dürfte dabei ein Schauder über den Rücken laufen – denn er möchte eine clevere Zweit- und Drittverwertung von Produkten schon bei der Kreation vorantreiben – und nicht das teure und Energie raubende Wiederverwerten von PET. Dennoch finde ich, dass es besser ist, PET – solange es in diesen Massen auf dem Planeten vorhanden ist – wie von Volvo für etwas Neues zu verwenden, bevor es irgendwo auf der Welt ins Meer geschmissen oder einfach nur verbrannt wird.

 

Vom Design her hat mich der XC40 absolut überzeugt.

Er wirkt durchaus eigenständig beim Exterieur, mutig was die harten Kanten angeht (in den letzten Jahren musste alles einfach nur rund sein – offenbar darfs heutzutage auch ein Mükantiger sein…auch dies entspricht dem Zeitgeist) und stimmig vom Volvo-Logo auf dem Kühlergrill bis zum formschön gestalteten Heck. Die zweifarbige Lackierung schafft zusätzliche Akzente und macht den XC40 jung und fast schon „fashionable“. Der XC40 ist somit nicht einfach nur die kleine oder geschrumpfte Variante eines XC60 oder 90 – sondern eine eigenständige Kreation. Das zeigt, wie wichtig dieses Modell für Volvo und den chinesischen Mutterkonzern Geely ist.

Beim Interieur wirkt die Designsprache eher verhalten – kein (mattes) Holzdekor wie in anderen Volvo-Modellen, das Motto war hier wohl vielmehr: schlicht, elegant sowie zeitlos sein zu wollen.
Und wie fährt sich das Auto überhaupt? – „Stramm“ passt eigentlich ganz gut. Für mein Empfinden ist der XC40 agil, aber (obwohl es verschiedene Fahrmodi gibt, mit denen man u.a. Gasannahme und Lenkung verändern kann) bleibt er stets knackig abgestimmt auf der Strasse und in den Kurven.

Sein natürliches Habitat sehen die Volvo-Kreateure übrigens in der Stadt. Urbaner automobiler Zeitgeist also? Ich sehe das Einsatzgebiet des XC40 durchaus breiter – insbesondere aufgrund seines serienmässigen Allradantriebs.

Interessant dürfte übrigens das Abo-Modell von Volvo werden – darüber denken auch andere Hersteller nach: Ein Auto nicht einfach entweder kaufen oder leasen, sondern eben einfach mieten, solange man es gerade braucht – übrigens inklusive Wartung und Reparaturen. Also ein „all inclusive“ Paket oder wie es die Profis nennen dürften: hier hat man die TCO also durchaus transparent im Griff (Total Cost of Ownership).

 

Fazit:

Unsere Zuckerschnecke (also der Volvo XC40) ist definitiv zu schade, ihn allein durch den urbanen Stadtdschungel oder über Landstrassen zu jagen. Genug Platz zum teilen ist da. Und auch das ist doch voll im Zeitgeist: wir teilen Dinge doch so gern. Wieso also nicht auch endlich mal unsere Autos. Oder wie lange wollen wir noch einzeln und allein im Morgenstau zur Arbeit fahren? Vielleicht sollte Volvo sich nicht nur ein Miet-Abo überlegen sondern sowas wie eine Flirt-App für Autofahrer. Auto-Tinder! Das wär doch was! Damit einsame Herzen im Stau zueinanderfinden können. Oder so ähnlich 🙂

 

Weiterführende Infos:
www.volvocars.com/de-ch

Den XC40 gibts zum Einstiegspreis von CHF 35’500.00 (und 156 PS mit 6-Gang Schaltgetriebe).

 


 

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