Wieso Weiterbildung Gut Fürs Networking Ist

Text: Valeria Heintges
Fotos: Hochschule Luzern zVg

Wieso Weiterbildung Gut Fürs Networking Ist

Text: Valeria Heintges
Fotos: Hochschule Luzern zVg

Die Weiterbildung vernetzt auch im eigenen Betrieb

Silvana Gmür-Leasi hat als Quereinsteigerin in der EMBA-Weiterbildung Selbstbewusstsein getankt und gemerkt, wie hilfreich ihre Psychologieausbildung im Alltag einer Führungsperson ist.

Seit Januar dieses Jahres ist Silvana Gmür Global Head New Business and Innovation für die Emmi AG in Luzern. Ihr kleines Team aus drei Personen kann schnell und wendig auf den Markt reagieren – das ist wichtig, weil es über alle Konzernbereiche hinweg als «Inkubator» neue Produkte und Absatzmöglichkeiten für den Konzern und gleichzeitig auch intern Innovationsmöglichkeiten finden soll. Es ist deshalb im ganzen Unternehmen vernetzt, arbeitet mit dem Marketing genauso zusammen wie mit der Entwicklungsabteilung, dem Verkauf oder der Produktion. «Nur mit Kollaborationen kommst du weiter», sagt Silvana Gmür überzeugt. Das Unternehmen Emmi kennt sie schon seit über vier Jahren, etwa aus der vorigen Position als Global Head Market Insight. Ihre Weiterbildung zum Executive MBA Hochschule Luzern hat Silvana Gmür geholfen, ihren Konzern besser kennenzulernen. Denn die Praxisarbeiten können die Teilnehmenden als Mandate auch in ihren eigenen Betrieben absolvieren. «Ich hatte plötzlich eine ganz andere Legitimation, etwa mit dem Division Head Americas zu sprechen, und konnte mich intern besser bekannt machen», sagt Silvana Gmür.

Silvana Gmür hat an der Universität Bern Psychologie mit Schwerpunkt Neuropsychologie studiert – eine Ausbildung, die ihr in der Berufswelt der Wirtschaft wenig nützte, wie Gmür lange dachte. Doch die EMBA-Weiterbildung in Luzern, über die sie «Sur dossier» zugelassen wurde, hat sie eines Besseren belehrt. Vor allem im Schwerpunkt Strategisches Management konnte sie sich neues Wissen aneignen. Gleichzeitig war sie im Schwerpunkt Leadership Teilnehmenden voraus, die ein betriebswirtschaftliches Studium absolviert hatten. «Für mich waren Begriffe wie doppelte Kontingenz oder kognitive Dissonanz nicht neu, ich hatte alles schon im Studium gelernt und im Berufsleben richtig eingesetzt», sagt Silvana Gmür. «Da hat mir die EMBA-Weiterbildung Selbstbewusstsein gegeben, mich als kompetente Führungskraft – auch mit meinem ungewöhnlichen Lebenslauf – im Unternehmen zu behaupten. Ich verschweige mein Psychologiestudium heute nicht mehr.» Der Abschluss des EMBA bescheinigt ihr zudem nun auch offiziell das «on the job» erworbene betriebswirtschaftliche Fachwissen. «Das habe ich mir über die Jahre kontinuierlich angeeignet, aber beweisen konnte ich es nicht.»

Silvana Gmür arbeitet gerne und gerne viel und schafft es, unter denselben Hut auch ihr Familienleben mit Mann und dreijährigem Sohn zu packen. «Mit dem Begriff der Work-Life-Balance kann ich wenig anfangen. Was ich mache, muss mir Spass machen. Und ich darf meinen Humor nicht verlieren – dann ist alles in Ordnung.» Sie hat Glück, kann ihr Mann doch als Musiker recht problemlos 50 Prozent arbeiten und trotzdem erfolgreich sein. Doch was unter Künstler anerkannt ist, wird ihr in der Wirtschaftswelt oft vorgehalten. «Warum bekommen Männer nie die Frage gestellt, wie sie Beruf und Familie vereinigen können», fragt sich Silvana Gmür, «sondern immer nur die Frauen?»

 

Weiterführende Informationen für euch zum Executive MBA Luzern der Hochschule Luzern:

www.hslu.ch/emba


 

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