Tick. Tack. Tick. Tack.

Text und Fotos: Sandra-Stella Triebl, Sandra Bauknecht und Patek Philippe Press

Tick. Tack. Tick. Tack.

Text und Fotos: Sandra-Stella Triebl, Sandra Bauknecht und Patek Philippe Press

Schon in den Sekunden, in denen Sie diese Zeilen lesen, sind Sie wieder ein paar Augenblicke älter geworden. Nicht zwingendermassen weiser - aber älter. Hassen Sie mich nicht dafür - ich habs nicht erfunden! Und ich bin gerade nur der Bote…

Es ist schon so ein Kreuz mit der Zeit.
Man verliert sich gern in ihr, vergisst sie zuweilen, und nie schafft man es auch nur einen klitzekleinen Moment sie festzuhalten. Zehn Sekunden voller glühender Liebe ist zu kurz und zehn Sekunden Schmerz zu lange. Egal was wir mit der Zeit anstellen – sie läuft uns davon. Sie tickt unabhörlich, auch wenn wir alle Uhren wegschmeissen und unser Leben zur zeitfreien Zone erklären. Da draussen tickt sie einfach unaufhörlich weiter. Tick. Tack. Tick. Tack.

Ganz schön blöd irgendwie.

Dabei gäbe es doch so viele Momente, die wir festhalten möchten. Nur einen Augenblick. Um die Süsse dieser Sekunden (denn meist sind es nicht mehr als dies) nochmal zu kosten. Man möchte das intensive Gefühl nochmal in sich aufsaugen, tief einatmen und…nie mehr ausatmen. Geht aber auch nicht!
Wir atmen also beständig ein. Und eben wieder aus. Das ist das Leben. Auch wenn wir es nicht in Sekunden, Stunden, Wochen, Takte, Termine einteilen und somit zerteilen.
Wir können uns nun über das Älterwerden während Sie diesen Beitrag lesen ärgern – oder die Zeit einfach ziehen lassen. Wir können uns der Flüchtigkeit und gleichzeitige Kostbarkeit bewusst werden. Genau in Momenten wie diesen. Schwupps. Und weg sind sie! Und wenn wir keine Zeugen haben, das etwa passiert ist, ist es dann wirklich geschehen oder war es nur Teil unserer Einbildung und Vorstellungskraft?

Am besten wir freunden uns mit dem Unvermeidlichen an. Das unsere Zeit begrenzt ist. Das sie hier ist. Und weg. Da ist und doch schwinded. Sich reell anfühlt und doch relativ bleibt.
Umarmen wir die Zeit. Den Fluss des Lebens. Die Bewegung unseres Geistes. Und wenn Sie in diesem Moment sich ihrem Atem bewusst werden, es einfach nur geniessen zu Sein, zu lesen, zu fühlen, zu hören…dann sind Sie im Moment angekommen. Und da sind wir alle schlicht am glücklichsten.

So bedanke ich mich bei Patek Philippe für eine unglaublich schöne Zeit bei der Lancierungs-Party der neuen Ladies Collection in Mailand, und teile hier in freudiger und wohliger Erinnerung ein paar Eindrücke mit euch.
Denn egal mit welchem noch so güldenen Zeitmesser ihr euch umgibt – alles wird immer flüchtig bleiben. Aber schöne Dinge, die von Menschenhand erschaffen wurden, erinnern einen auch auf ganz wundervolle Weise daran, dass in Menschen unglaublich viel Kreatives, Schöpferisches steckt.
Und das ist es, was ich an Handwerkskünsten wie hier so bewundere. Es macht mich auch versöhnlich mit all den Dingen auf dieser Welt, die nicht ganz so doll laufen, um das mal etwas ganz lapidar auszudrücken. Vielleicht ist das auch der Grund, dass so viele Festspiele wie die Salzburger zum Beispiel in Zeiten grosser Not, in der Krise und während den Kriegsjahren gegründet wurden. Um sich daran zu erinnern, dass Menschen auch viel Gutes und Schönes erschaffen können. Also hüllt euch in schöne, handgemachte, für euch wertvolle Dinge und geniesst jeden Moment, in dem ihr euch daran erfreuen könnt.

 

Weiterführende Informationen zur Ladies Collection:
www.patek.com/de/kollektion/twenty4


 

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