Cherituelle
Wir können nie genug von Geschichten wie dieser lesen: Etwas selbst aufzubauen, weil man das, was man sich wünscht, nirgendwo findet.
Imane Karboussi aus Zug fand nach der Geburt ihrer Tochter kein passendes Schmuckstück, um diesen wichtigen Moment in ihrem Leben zu würdigen und festzuhalten.

Mit ihrer Erfahrung bei Swarovski und Richemont fühlte sie sich kompetent genug, eine eigene Kollektion nach ihren Werten zu kreieren. Die Suche begann erst vor drei Jahren – heute findet man bei Cherituelle bereits elf Designs, die man jeweils in verschiedenen Ausführungen bekommt und sich sogar personalisieren lassen kann.

Imanes Ziel war, nachhaltig zu produzieren: Alle Produktionsschritte folgen dem zirkulären Prinzip (ihr Mann Frederik ist der Nachhaltigkeitsexperte in der kleinen Familie). Und sicher ist Cherituelle eines der noch ganz wenigen Labels, die schon beim Kauf eine Rückkaufgarantie bieten – perfekt, um vielleicht einmal upzugraden, ohne dafür einen riesigen Betrag neu investieren zu müssen. Noch gibt es keine Pre-owned-Stücke, aber das Label ist ja auch noch jung. Was uns gefällt: die unverwechselbare Linienführung.
Ring CHF 2’497.00. cherituelle.com
Pomellato
Bei der Mailänder Schmuckmanufaktur Pomellato fertigen über 150 geniale Künstlerinnen und Künstler im Headquarter die unverkennbaren Designs. Pomellato schwelgt derzeit – wie so viele Brands – in der eigenen Vergangenheit: Seit 58 Jahren interpretiert das Haus seine einstigen Meilensteine immer wieder neu.

Passend zur besinnlichen Winterzeit wurde „Bisanzio“ aus dem Jahr 1994 in einer Kapselkollektion erneut aufgelegt – Statement Pieces mit den für Pomellato typischen farbigen Steinen, elegant und kraftvoll in der Wirkung.
Die Form des Anhängers bezieht sich auf die uralte Version des sogenannten lateinischen Kreuzes, wie es in Darstellungen seit dem 4. Jahrhundert bekannt ist. Es hat eine religiöse Vergangenheit, die Grundidee war aber auch, die Vereinigung von Himmel und Erde zu symbolisieren. Pomellato arbeitet heute ausschliesslich mit 100 Prozent nachhaltigem Gold sowie nachverfolgbaren Diamanten und Farbedelsteinen.
Die „Bisanzio“-Ringe und -Ketten gibt es in einem Kaleidoskop an Farben; die Version mit Pyrop-Granat, orangen Saphiren und braunen Diamanten auf Gold strahlt eine wunderbare Tiefe und Wärme aus.
Ring ab CHF 12’700.00, Kette ab CHF 27’100.00. pomellato.com
Frédérique Constant Genève
Vor acht Jahren durften wir das Gründerpaar der Uhrenmarke Frédérique Constant Genève, Aletta und Peter Stas, kennenlernen. Das Setting war denkbar traumhaft: In der Sternwarte hoch über Nizza präsentierten sie eine Uhr, mit der sie wortwörtlich die Sterne vom Himmel geholt hatten. Alettas Augen funkelten damals vor Stolz mit dem Nachthimmel um die Wette.

2016 vertrauten die Stas ihre Marke der japanischen Citizen-Gruppe an. Mit der neuesten Création huldigt das Unternehmen vor allem den Visionen der Gründerin, indem man der ikonischen Classics Carrée Automatic eine Mondphase schenkte – eine kunstvoll gestaltete Komplikation, die bei 6 Uhr sichtbar ist. Wir finden die Version mit marineblauem Zifferblatt am schönsten; es gibt die Uhr aber auch in Silber. Aletta wollte erschwingliche Luxusuhren schaffen – auch diese Prämisse ist geblieben.
Die Uhr mit schwarzem Lederband in Krokodilprägung kostet CHF 1’695.00.
frederiqueconstant.com
Rado
Wenn man sich mit dem Schweizer Uhrenbrand Rado näher beschäftigt, entdeckt man eine Fülle von Innovationen im Bereich der Materialentwicklung für Uhren. Hightech-Keramik zum Beispiel hat Rado als erste Marke im Uhrendesign verbaut. Auch die Verwendung von farbiger Keramik ist Rado zuzuschreiben.

Der Hauptsitz der Marke befindet sich übrigens nach wie vor in Lengnau, wo das Unternehmen 1917 gegründet wurde.

Rado engagiert sich in vielen Bereichen, arbeitet mit Tennisstars zusammen und konnte als Ambassadeurin die kanadische Stabhochsprung-Olympionikin Alysha Newman (31) verpflichten. Alysha ist eine veritable Lady with Drive: Neben ihrer erfolgreichen Sportkarriere ist sie Co-Founderin einer KI-basierten Talentmanagement-Agentur, die jungen Sportlerinnen und Sportlern hilft, ihre Karrieren nachhaltig und zukunftsorientiert aufzubauen.
Das Modell, das sie trägt, stammt aus der beliebtesten Rado-Kollektion – einer Centrix. Die Uhr hat ein „offenes Herz“, man sieht also ihre Mechanik, und sie verfügt über ein Armband mit Gliedern aus der oben erwähnten Hightech-Keramik. Dazu ist sie mit zwölf Diamanten besetzt – in der Jubilé-Version, wie Alysha sie trägt, sogar mit 86 weiteren.
CHF 3’500.00. rado.com
Purelei
Das 2016 gegründete Modeschmucklabel Purelei ist uns schon Anfang des Jahres bei der eiskalten Modeschau auf dem zugefrorenen Sankt Moritzersee begegnet. Gegründet wurde es von Alisa Jahnke und ihrem Mann Frederik sowie einem Geschäftspartner, Etienne Espenner. Alisa ist ein Fan des Aloha Way of Life – des Lebensstils, den man auf Hawaii pflegt –, nachdem sie auf der Trauminsel ein Auslandssemester absolvieren durfte. Purelei hat seine in Schmuck verwandelten Glücksmomente langsam, aber beständig in die Welt hinausgetragen. Es sind kleine, zarte Ketten, Ohrringe, Armbänder, Fusskettchen und mehr – das meiste aus vergoldetem Edelstahl.


In der Adventszeit kann man sich – und natürlich anderen – ein besonderes Geschenk machen: 25 Mal Glück in Schmuckform, jeweils fünf Teile zu den Themen Sharing the Aloha Spirit, Creating Moments and Memories, Giving Kindness, Celebrating Community und Embracing Beauty – die 5 Ways of Love und Eckpfeiler der Purelei-Philosophie.
CHF 189.00. purelei.com

















